"Schein und Sein"/ Tag des offenen Denkmals im Wolpeterhaus

|  FachwerkEinbeck erleben

„Schein und Sein“ – in der Architektur und der Kunst fasziniert seit Menschengedenken der Gegensatz von dem, was man wahrnimmt und dem was tatsächlich vorhanden ist. Am Sonntag, den 12. September findet der „Tag des offenen Denkmals“ statt.

Jeder ist herzlich eingeladen, sich in der Zeit von 11 – 16 Uhr dem Geheimnis von „Schein und Sein“ im Wolpeterhaus auf die Spur zu begeben. Das verwunschene Fachwerkhaus wurde im Jahre 1573 erbaut und schien lange Jahre von der Öffentlichkeit vergessen. In den letzten Jahren wurde es jedoch erfreulicher Weise durch Einbecker Bürger vom Abstellgleis wieder ins aktive Leben zurückgeschoben. Es hat nun als Einbecks erstes sprechendes Fachwerkhaus einen eigenen Podcast bekommen, in dem es seine eigene faszinierende Geschichte erzählt. 

In der Zeit von 11:00-13:30 Uhr wird Patricia M. Keil allen neugierigen Besuchern am Tag des offenen Denkmals Einblick in die Rolle des alten Bürgerhauses im Laufe der Jahrhunderte vermitteln. Es dürfte zum Beispiel vielen noch nicht bekannt sein, dass die Blaudruckerfamilie Wittram, denen bis heute Europas älteste Blaudruckerei in Einbeck gehört, über lange Jahre im Wolpeterhaus ihre Stoffe gefärbt hat.  Die Denkmalpaten stellen in diesem Rahmen ebenfalls ihre Projekte vor und berichten darüber, warum sich in den letzten Monaten dutzende von Lehmsteinen im Fachwerkhaus stapeln. 

Mit einem echten Profi geht es dann auf eine Reise zum Thema „Schein und Sein“ im Bereich Fachwerk, denn neben der Fassade haben auch die Innenräume des Wolpeterhauses einiges zu erzählen. Um 12:30 Uhr und um 15:30 Uhr wird eine Täuschung die Besucher in ihren Bann ziehen. Der Malermeister und geprüfte  Restaurator Jens Richter wird live mit Einbecker Landbier eine beeindruckende Illusion schaffen.

Auf dem Franz-Cestnik-Platz vor dem Haus der Wolperstraße 23 werden dann am Sonntag ab 11:00 Uhr Handwerker und Restauratoren im Handwerk ihre Gewerke vorstellen. Besucher können sich freuen auf:  Morad Rezkalla - Maler, Astrid Boeck - Polsterin, Klaus Stuckert - Stuckateur, Dirk Zeyher - Metalldrücker, Gabriel Meinders - Beschläge / Ventano, Wolfgang Nerge – Polsterer und Axel Siebert – Schmied & Metallbauer. Irmela Wrede - Tischlerin und Andreas Neugebauer als Tischler widmen sich der historischen Fensterverglasung und Besucher dürfen ihnen in diesem Rahmen über die Schulter schauen.

Für den  Besuch gelten die aktuellen Corona-Richtlinien.
Näheres auf: www.jungelin.de/juli-gruppen/denkmalpaten
 

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